Der langsame Fortschritt von Südafrika
16. März 2017

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Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, Südafrika zu besuchen, das in den letzten Jahren einige Herausforderungen zu meistern hatte. Als ich bei strahlendem Sonnenschein in Kapstadt mit seinem atemberaubenden Blick auf den Atlantik und den Indischen Ozean, dem spektakulären Tafelberg und dem herrlichen Wetter landete, konnte ich mir nur schwer vorstellen, wie man dem Land gegenüber negativ eingestellt sein konnte. Dies gilt zumindest aus Sicht eines Reisenden, denn die Menschen dort sind unglaublich freundlich, und die Integration so vieler Kulturen, die miteinander leben und arbeiten, stimmt mich optimistisch.

Kapstadt liegt am südlichen Zipfel von Afrika und ist nur eine Ecke einer unglaublich vielseitigen Nation. In Südafrika gibt es elf amtliche Landessprachen: Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nord-Sotho, Süd-Sotho, Swati, Tswana, Tsonga, Venda, Xhosa und Zulu.

Ich hatte gerade Roger Crowleys Buch „Conquerors: How Portugal Forged the First Global Empire“ („Die Eroberer: Portugals Kampf um ein Weltreich“) gelesen. Dieses Buch erzählt die Geschichte der unerschrockenen, ehrgeizigen und aggressiven portugiesischen Eroberer wie Bartolomeu Dias, der 1487, nachdem so viele seiner Landsleute auf hoher See umgekommen waren, endlich die Südspitze Afrikas erreicht und umsegelt. Der portugiesische König Johannes II. nannte diesen Landeszipfel „Kap der Guten Hoffnung“ (woraus dann das heutige Kapstadt wurde), weil er mit dieser Entdeckung die Hoffnung verband, in Ostindien große Schätze zu finden.

Im 17. Jahrhundert vertrieb die Niederländische Ostindien-Kompanie die Portugiesen und gründete in der Region rund um das Kap Versorgungsstationen für ihre Schiffe. Die Häuser im niederländischen Stil zeugen davon, wie vorteilhaft sie die Lage des Kaps einstuften. Afrikaans ist tatsächlich ein Dialekt, der auf die niederländischen Siedler zurückgeht und manchmal auch als „Küchen-Holländisch“ bezeichnet wird.

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte dann Großbritannien das Land unter seine Kontrolle gebracht, und die reichen Goldvorkommen und die Diamantenminen bescherten vielen Menschen großen Reichtum. Auf der Zugfahrt von Pretoria nach Kapstadt machte ich Zwischenstopp in der historischen Diamantengegend De Beers. Ende der 1880er wurden die wenigen Glücklichen, die hier große Diamanten entdeckten, praktisch über Nacht zu Millionären.

Meine Kollegen und ich konnten das „Große Loch“ bestaunen, einen enormen Krater im Boden, den die Diamantensucher im Laufe der Jahre von Hand gegraben hatten. Das Land hatte den beiden Brüdern Diederik Arnoldus De Beer und Johannes Nicolaas De Beer gehört, die Schürffelder an die Diamantensucher verpachteten. Am Ende kaufte und konsolidierte Cecil Rhodes (der unter anderem durch das berühmte Rhodes-Stipendium berühmt wurde) alle Minen und wurde durch das Diamantengeschäft zu einem der reichsten Männer der Welt.

Natürlich gibt es unzählige Bücher und Artikel über die Geschichte von Südafrika und über die Apartheid, ein Erbe, mit dem das Land auch heute noch zu kämpfen hat. An der Spitze des Kampfes gegen die Apartheid stand der Afrikanische Nationalkongress (African National Congress, ANC). In den 1990er Jahren wurden die Apartheid-Gesetze endlich aufgehoben, und Nelson Mandela, der berühmteste politische Häftling des ANC, wurde aus dem Gefängnis freigelassen.

Damals hatte ich die Gelegenheit zu einem Treffen mit Präsident Frederik Willem de Klerk. Er erzählte, wie schwierig es für ihn war, seine eigene Partei mit dem Wandel im Land zu versöhnen.

Das Treffen mit Präsident de Klerk fand in seinem Büro in Kapstadt statt. Damals war klar, dass er und Nelson Mandela in zahlreichen Punkten nicht einer Meinung waren, und das räumte er auch ganz offen ein. Aber bei all den Herausforderungen, mit denen er sich konfrontiert sah, verlor er doch nie seine Toleranz und seine Geduld. Seine Offenheit und seine Charakterstärke stimmten mich zuversichtlich, dass der politische Übergang gelingen würde.

Heutzutage wird das Land oft auch als die „Regenbogennation“ bezeichnet, nicht nur wegen seiner multikulturellen Vielfalt, sondern auch wegen der Toleranz seiner Bewohner. So gehörte Südafrika beispielsweise zu den ersten Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Ehen legalisiert wurden.

Bei den ersten allgemeinen Wahlen Südafrikas im Jahr 1994 gewann der ANC mit deutlicher Mehrheit, und auch aus folgenden Wahlen ging der ANC immer wieder als Sieger hervor. Leider hat der Regierungswechsel die wirtschaftliche Situation der meisten Menschen, denen zuvor politische und soziale Freiheiten verwehrt waren, nicht wesentlich verbessert. Die Arbeitslosigkeit erreichte 2016 ein 13-Jahreshoch von 27%.[1] Armut ist nach wie vor weit verbreitet, und 2014 rangierte Südafrika im Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen unter den 188 im Index erfassten Ländern und Territorien auf Platz 116. Dem Land ist es seit den 1990ern nicht gelungen, seinen Rang deutlich zu verbessern.[2]

Aufgrund des ausbleibenden wirtschaftlichen Fortschritts Südafrikas gerät die bisherige Vorherrschaft des ANC zunehmend ins Wanken. Die von dem radikalen Politiker Julius Malema gegründeten Economic Freedom Fighters (EFF) gewinnen inzwischen immer mehr Anhänger. Malema war früher einmal Präsident der ANC Youth League, wurde dann aber aus dem ANC ausgeschlossen.

Wenn sich die wirtschaftliche Situation Südafrikas nicht verbessert und gleichzeitig die EFF-Partei weiter eine wachsende Zahl junger und arbeitsloser Südafrikaner für sich begeistern kann, dann könnte sie an Einfluss im Land gewinnen. In wichtigen Städten sind inzwischen Vertreter der Oppositionsparteien an der Macht. Wenn sie dann auch noch beispielsweise bei Wasser, Strom und öffentlichem Nahverkehr eine bessere Versorgung gewährleisten können als die Regierungspartei, dann erhalten sie noch mehr Zulauf.

Seit dem Amtsantritt von Präsident Jacob Zuma im Jahr 2009 hat die Regierung immer wieder mit Skandalen und Vorwürfen der Vetternwirtschaft zu kämpfen. Ein politischer Fehler war die Ernennung eines Finanzministers, den viele als unfähig ansahen – und der nach einer dramatischen Reaktion des Marktes dann auch schnell ausgetauscht wurde.

Trotz Rückschlägen unterstützt der ANC Jacob Zuma nach wie vor, und derzeit sieht es so aus, als ob er auch seine zweite und letzte Amtszeit, die 2019 endet, überstehen kann. Einige Analysten sagen, dass der ANC in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich zunehmend von Machtkämpfen rivalisierender Gruppierungen innerhalb der Partei heimgesucht werden wird. Dies dürfte zu einer Lähmung der Regierung und möglichen weiteren Herabstufungen der Bonität des Landes führen. Auch das Wirtschaftswachstum des Landes hat sich verschlechtert, allerdings können wir inzwischen wieder erste Lichtblicke am Ende des Tunnels sehen.

Wirtschaftswachstum

Im letzten Jahr verzeichnete Südafrika keine wirklichen Wachstumsimpulse. Die Schätzungen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2017 sind nach wie vor eher verhalten, allerdings etwas besser als die Zahlen für 2016. Der Internationale Währungsfonds rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum von 0,8%, das südafrikanische Finanzministerium geht dagegen von 1,3% aus.[3]

In haushaltspolitischen Fragen versucht die Regierung, unter dem jetzigen Finanzminister Pravin Gordhan das Defizit so gut wie möglich zu bewältigen. Die schwache Konjunktur und die kleine, aber hoch besteuerte Steuerbasis machen es der Regierung jedoch schwer, hohe Einnahmen zu erzielen. Voraussetzung für solide Staatseinnahmen ist eine gesunde Steuerbasis, aber der Prozentsatz der Haushalte, die mindestens eine Form von Sozialhilfe erhalten, ist von 29,9% im Jahr 2003 auf 45,5% im Jahr 2015 gestiegen.[4]

Höhere Lebensmittel- und Kraftstoffpreise fachten letztes Jahr die Inflation an. Unserer Einschätzung nach dürften aber mehr Regen, bessere Ernten und eine stärkere Währung zu stabileren Preisen und Zinsen oder sogar zu einer Zinssenkung beitragen. Insgesamt sind wir vorsichtig optimistisch, gehen aber davon aus, dass die Situation schwierig bleiben wird. Hohe Versorgungs- und Nahverkehrskosten, geringes Lohnwachstum und eine restriktive Kreditvergabe dürften südafrikanischen Verbrauchern auch in Zukunft Probleme bereiten.

Die Verschuldung von Südafrika ist nicht so schlimm wie die einiger anderer Länder (darunter auch Brasilien). Allerdings ist das Verhältnis von Staatsschulden zu BIP von 25%-30% im Jahr 2008 auf inzwischen 46% gestiegen.[5] Unter Beobachtern herrscht allgemein Einigkeit darüber, dass die Regierung beträchtliche Summen durch unnötige Ausgaben, Korruption, einen ineffizienten öffentlichen Sektor und überhöhte Preise verschwendet. Gleichzeitig sind die Personalkosten der Regierung eher hoch: Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Sektor stieg von 2,16 Millionen im Jahr 2008 auf 2,69 Millionen Ende 2014.[6]

Konsumthemen: Finanzen und Einzelhandel 

Verbraucherfinanzen sind ein wichtiges Thema in Südafrika, deshalb wollten wir auch aus Anlegersicht mehr darüber erfahren. Aggressive und innovative Unternehmen und Einzelhändler konnten in der Gruppe der Menschen mit niedrigeren Einkommen, die von großen Banken bisher nicht betreut wurden, Fuß fassen. Die Führungskräfte einer Verbraucherfinanzfirma, die meine Kollegen und ich besuchten, erzählten uns, das Unternehmen gewinne jeden Monat Tausende Neukunden und betreue Millionen von Kunden. Mit Blick auf das Konjunkturumfeld sagten sie, es bestehe trotz der hohen Arbeitslosenquote des Landes und trotz des großen Risikos unbesicherter Kredite eine erhebliche Differenz zwischen dem durchschnittlichen Kreditzins und den Kapitalbeschaffungskosten. Das Unternehmen mache daher gute Gewinne. Allerdings verwiesen sie auch auf die relativ hohe Ausfallquote.

Südafrika hat im Wesentlichen eine mehrstufige Wirtschaft, die Unterschiede beim Einkommen, beim Bildungsniveau und beim Zugang zu Technologie sind erheblich. In vielen Teilen der Welt schließen Banken ihre komplett mit Personal ausgestatteten Niederlassungen und ersetzen sie durch Geldautomaten oder Internetlinks. Ich war daher leicht überrascht, als ich von den Plänen erfuhr, die Zahl der physischen Zweigstellen in Südafrika sogar zu erhöhen.  Physische Zweigstellen sind dort nach wie vor erforderlich, denn Kunden mit geringerem Einkommen sind mit Bankgeschäften oft nicht vertraut und benötigen die persönliche Betreuung vor Ort. Die Mitarbeiter der Bank sagten uns, dass sie ihren Kunden oft grundlegendes Wissen in Fragen ihrer persönlichen Finanzen vermitteln müssen, um sicherzustellen, dass sie Zahlungspläne und ähnliche Dinge auch wirklich verstehen. Das Unternehmen, das wir besuchten, hat natürlich auch eigene IT-Mitarbeiter und kann in wenigen Sekunden Kreditprüfungen anstellen.

Südafrika hat einen großen und etablierten offiziellen Einzelhandelssektor. Wir besuchten einen Mode- und Haushaltswareneinzelhändler, der über eine interne Finanzdienstleistungssparte auch Kredite für seine Kunden anbietet. So wie viele andere südafrikanische Unternehmen konnte auch diese Firma durch Übernahmen ins Ausland expandieren.

Auf die gleiche Weise war auch eine südafrikanische Supermarktkette, die wir besuchten, gewachsen und in andere afrikanische Länder und andere Geschäftsbereiche vorgedrungen. Laut der Geschäftsleitung ist das Potenzial in Afrika gegenüber anderen Märkten wie Osteuropa, Lateinamerika und Asien immens. Allerdings wird die Expansion durch die schlechte Infrastruktur in Ländern in Afrika südlich der Sahara erschwert.

Im Einzelhandel Südafrikas ist das Internet kaum verbreitet. Verschiedenen Berichten zufolge machen Online-Umsätze mit allgemeinen Handelswaren, Elektronikartikeln und Bekleidung nur rund 1% des Gesamtumsatzes aus. Die schlechte Internet-Infrastruktur und -Verbreitung wirkt als Wachstumsbarriere. Allerdings scheint sich die Lage allmählich zu verbessern. Es werden mehr High-Speed-Glasfaserkabel verlegt, und die Mobilfunknetze haben die Abdeckung und die Datenübertragungsgeschwindigkeit im Land vergrößert. Ein Unternehmen, das wir besuchten, verzeichnet wachsenden Erfolg mit dem Verlegen von Glasfaserkabeln, denn immer mehr Menschen und Unternehmen wollen High-Speed-Internetzugang.

Eine Führungskraft teilte uns mit, dass viele Menschen in Südafrika nur ungern Kleidung online kaufen und stattdessen Kleidungsstücke lieber in Ladengeschäften anprobieren. Dieser Mitarbeiter geht allerdings davon aus, dass sich die Konsumgewohnheiten ändern werden, denn die jüngere Generation steht sowohl dem Online-Handel als auch ausländischen Marken offener gegenüber.

Südafrika hat zwar noch Herausforderungen zu bewältigen, aber der Konsumsektor gehört zu den Bereichen, in denen wir auch in Zukunft nach potenziellen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten werden.  Unseres Erachtens könnten ein Konjunkturaufschwung und die zunehmende Verbreitung und Akzeptanz von Technologie vielen Unternehmen in diesem Sektor Wachstumsimpulse geben.

In meinem nächsten Blog werde ich die wichtigsten Themen und Bereiche der südafrikanischen Wirtschaft besprechen, die wir als Anleger beobachten.

Die Kommentare, Meinungen und Analysen von Mark Mobius dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als persönliche Anlageberatung oder Empfehlung für bestimmte Wertpapiere oder Anlagestrategien anzusehen. Da die Märkte und die wirtschaftlichen Bedingungen schnellen Änderungen unterworfen sind, beziehen sich Kommentare, Meinungen und Analysen auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne Ankündigung ändern. Dieses Dokument ist nicht als vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region, einen Markt, eine Anlage oder eine Strategie gedacht.

Wichtige Hinweise

Alle Anlagen beinhalten Risiken, auch den möglichen Verlust der Kapitalsumme. Anlagen in ausländischen Wertpapieren sind mit besonderen Risiken behaftet, darunter Währungsschwankungen sowie ungewisse wirtschaftliche und politische Entwicklungen. Anlagen in Schwellenländern, zu denen als Untergruppe auch die Grenzmärkte gehören, sind mit erhöhten Risiken in Bezug auf dieselben Faktoren verbunden. Hinzu kommen die durch ihre kleinere Größe, ihre geringere Liquidität und die nicht so fest gefügten rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen zur Stützung der Wertpapiermärkte bedingten Gefahren. Da diese Rahmenbedingungen in Grenzländern in der Regel noch geringer ausgeprägt sind und diverse Faktoren vorliegen, wie gesteigertes Potenzial für extreme Preisschwankungen, Illiquidität und Handelsbarrieren und Wechselkurskontrollen, werden die mit Schwellenländern verbundenen Risiken in Grenzländern verstärkt. Aktienkurse schwanken mitunter rasch und heftig. Das kann an Faktoren liegen, die einzelne Unternehmen, Branchen oder Sektoren betreffen, oder an den allgemeinen Marktbedingungen.

[1]Quelle: Nationale Statistikbehörde Südafrikas, vierteljährliche Arbeitskräfteerhebung, November 2016.

[2] Quelle: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Index der menschlichen Entwicklung.

[3] IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2017. Finanzministerium der Republik Südafrika, jährliche Haushaltsüberprüfung 2017. Es kann nicht zugesichert werden, dass sich Schätzungen, Vorhersagen oder Prognosen als richtig erweisen.

[4] Quelle: Nationale Statistikbehörde Südafrikas, „Allgemeine Haushaltsumfrage 2015“.

[5] Quelle: Finanzministerium der Republik Südafrika, jährlicher Haushalt 2017.

[6] Quellen: Nationale Statistikbehörde Südafrikas, Africa Growth Initiative at Brookings, Universität der Vereinten Nationen, „Demographic, Employment and Wage Trends in South Africa“, Juni 2016.

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